+43/676/3626173

Pelzgasse 18 2500 Baden bei Wien

 
  • Dörthe Buchmann

meine Top 3 -Tipps gegen Schlafstörungen (ohne Medikamente)

Achtung! Die sind vielleicht etwas Ungewöhnlich ;-) Schlafstörungen sind ein weit verbreitetes Übel und Du findest eine Menge Artikel dazu im Netz. Dennoch möchte ich Dir heute 3 Tipps aus meiner Praxis mitgeben, die Du so vielleicht noch nicht kanntest und die meinen KlientInnen in der Vergangenheit sehr geholfen haben. (Die meisten hatten übrigens schon eine Odyssee hinter sich.) Sieh es einfach als Ergänzung.

1. Vor einiger Zeit kam eine Klientin zu mir mit dem Anliegen jahrelanger Schlafstörungen, die bereits eine lange Therapie hinter sich hatte. In solchen Fällen ist es wichtig auf gar keinen Fall „mehr vom selben“ zu machen, sondern mal einen ganz neuen Ansatz zu verfolgen. Also haben wir einfach mit ihrem unbewussten Bild vom Schlafen und ihrem Schlafplatz gearbeitet. Das war durchaus dramatisch, denn unbewusst legte sie sich jeden Abend zu zwei ihrer zu früh verstorbenen nahen Verwandten ins Bett. Sie war selbst etwas erschrocken über das Bild und ihr war klar, dass sie so natürlich nicht zur Ruhe kommen kann. Mit diesem Bild haben wir weitergearbeitet, es verändert und in etwas sehr heimeliges und wohliges verwandelt. Die Rückmeldung nach dieser Sitzung war tränenreich, denn die Erleichterung über die nun so viel besseren Nächte war riesig. Das offene Thema mit den Verwandten haben wir dann übrigens in einer Aufstellung geklärt. Daher mein Tipp an Dich – welches (unbewusste) Bild hast Du von Deinem Schlafplatz? Denk mal bewusst drüber nach 😉

2. Wenn Dein Kopf am Abend das Kopfkissen berührt- welche Gedanken gehen Dir da durch den Kopf? Gehst Du schon die To-do´s für den nächsten Tag durch? Ärgerst Du Dich noch über alles, was Du an diesem Tag nicht geschafft hast? Kreisen Sorgen und Probleme unkontrolliert herum? Mein Tipp für Dich: Denk die letzten Minuten vorm Einschlafen für ein paar Tage gezielt daran, wo Du heute jemand anderem helfen konntest. Wem konntest Du dadurch eine Freude bereiten? Hast Du z.B. beim Autofahren wen vorgelassene, die Kids für jemanden mitgeshuttlet, einer Kollegin geholfen, Deinen Kindern, Partner etc. hast Du Dir gezielt für jemanden zeit genommen? Wir Menschen sind soziale Wesen. Jemand anderen zu helfen tut auch uns gut und schüttet Glückshormone aus. So lenkst Du Deine Gedanken jeden Abend gezielt auf etwas Positives. Das trickst Dein Hirn aus, denn mit diesem Focus fällt es viel schwerer, bei Sorgen und Problemen zu bleiben. Diese Mini – Meditation bringt Dir längerfristig eine verbesserte Schlafqualität.

Hast Du schon mal von Gewichtsdecken /Therapiedecken gehört? Das sind Bettdecken, die ungefähr 10% des Körpergewichtes wiegen, also schon mal 9 – 11 kg für einen Erwachsenen. Das Prinzip dahinter ist, dass großflächiger tiefer Druck eine beruhigende Wirkung auf Muskulatur und Nervensystem hat und sich so ein Gefühl von Geborgenheit einstellt. Das führt dazu, dass Dein Körper das Glückshormon Serotonin ausschüttet und gleichzeitig die Produktion des Schlafhormons Melatonin ankurbelt. Diese Kombination lässt Dich schneller einschlafen und entspannt durchschlafen. Gute Gewichtsdecken findest Du bei verschiedenen Anbietern schon ab EUR 100.-- . Schau einfach mal im Netz. (Wenn Du dabei die Suchmaschine Ecosia benutzt, pflanzt Du mit Deiner Suche gleich noch ein paar Bäume. Cool, oder?)

So, das waren meine Top 3 Tipps. Ganz bewusst ohne „Pulver zum Schlucken“, denn viele meiner KlientInnen suchen nach Alternativen dazu.

Dann wünsche ich heute einfach mal „Schlaf gut“ 😊

Bei Fragen etc. einfach PN oder Anruf.

2 Ansichten